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Was bedeutet Titulierung von Forderungen?


Ein Vollstreckungsbescheid gegen den kein fristgemäßer Einspruch eingelegt wird, wird rechtskräftig. Als Vollstreckungstitel schreibt er jetzt amtlich fest, dass dem Gläubiger dieser Anspruch zusteht. Der Schuldner kann sich praktisch nicht mehr dagegen wehren.

Titulierte Forderungen verjähren grundsätzlich erst nach 30 Jahren. Andere Vollstreckungstitel sind insbesondere Urteile, Prozessvergleiche, öffentliche Urkunden (z.B. Vaterschaftsanerkennung beim Jugendamt) und notarielle Urkunden mit Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung.

Sollte die Forderung des Gläubigers berechtigt sein und der Schuldner will und kann aber derzeit nicht zahlen, kann der Schuldner den Gläubigern, die auf einem Vollstreckungstitel bestehen, ein kostensparendes notarielles Schuldanerkenntnis anbieten. Quelle: BAG-SB
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